Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 16. August 2026
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter ist Tobias Westrich, Hochstraße 33, 66287 Quierschied. Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung von BlocRec. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht.
§ 2 Gegenstand
BlocRec ist ein Bildschirm- und Kamerarekorder, der im Browser läuft. In der kostenlosen Stufe entsteht die Aufnahme ausschließlich auf dem Gerät des Nutzers und wird dort in eine Datei geschrieben; sie wird nicht an den Anbieter übertragen. In den bezahlten Tarifen kann eine Aufnahme zusätzlich in den Speicher des Anbieters geladen und als Link geteilt werden.
Für die Aufnahme selbst ist kein Konto erforderlich.
§ 3 Vertragsschluss, Vertragstext, Eingabefehler
Die Darstellung der Tarife ist kein bindendes Angebot. Mit dem Abschluss des Bezahlvorgangs gibt der Kunde ein Angebot ab; der Vertrag kommt mit der Bestätigung durch den Anbieter oder mit der Bereitstellung der bezahlten Funktionen zustande.
Die einzelnen Schritte: Tarif und Abrechnungszeitraum wählen · beide Häkchen zum Widerrufsrecht setzen (§ 5 der Widerrufsbelehrung) · auf der Bezahlseite von Stripe Zahlungsart und Rechnungsanschrift angeben · dort die kostenpflichtige Bestellung auslösen. Bis zu diesem letzten Schritt lässt sich jede Eingabe im Formular korrigieren oder der Vorgang mit „Zurück“ abbrechen, ohne dass etwas berechnet wird.
Vertragssprache ist Deutsch oder Englisch, je nach der vom Kunden gewählten Fassung. Der Vertragstext wird vom Anbieter nicht dauerhaft für den Kunden gespeichert und ist nach dem Kauf nicht mehr über die Website abrufbar. Der Kunde erhält alle wesentlichen Angaben unmittelbar nach dem Kauf per E-Mail in Textform; diese E-Mail und diese Bedingungen sollte er speichern oder ausdrucken.
§ 4 Preise und Zahlung
Pro kostet 36 € im Jahr oder 4 € im Monat, Business 84 € im Jahr oder 9 € im Monat. Alle Preise sind Endpreise; beim Jahrestarif wird der Gesamtbetrag genannt. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Abwicklung erfolgt über Stripe.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag läuft über den bezahlten Zeitraum und verlängert sich um denselben Zeitraum, wenn er nicht vorher gekündigt wird. Die Kündigung ist jederzeit im Konto in zwei Klicks möglich, ohne Kontaktaufnahme, oder — ohne Anmeldung — über den Knopf „Verträge hier kündigen“ (§ 312k BGB). Eine Kündigung per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse ist ebenso wirksam.
Nach Ablauf tragen neue Aufnahmen wieder das Wasserzeichen. Hochgeladene Videos bleiben 30 Tage abrufbar; vor einer Löschung erhält der Kunde eine Hinweismail. Aufnahmen auf dem eigenen Gerät des Kunden sind davon nie betroffen.
§ 6 Pflichten des Nutzers
Der Nutzer ist für die Zulässigkeit seiner Aufnahmen selbst verantwortlich. In Deutschland ist die Aufnahme des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ohne Einwilligung aller Beteiligten strafbar (§ 201 StGB) — auch für Teilnehmer des Gesprächs. BlocRec zeigt stets einen Aufnahmehinweis und bietet keinen verborgenen Modus an. Es gelten ergänzend die Regeln der Acceptable Use Policy.
§ 7 Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um hohe Verfügbarkeit, schuldet sie aber nicht. Die Aufnahme selbst funktioniert auch dann weiter, wenn die Server des Anbieters nicht erreichbar sind, da sie auf dem Gerät des Nutzers stattfindet; Upload und geteilte Links funktionieren dann nicht.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Für Aufnahmen, die aus Gründen im Bereich des Nutzers scheitern oder verloren gehen — etwa volle Festplatte, Absturz des Browsers, geschlossener Tab, entzogene Berechtigung —, haftet der Anbieter nicht. [Vom Anwalt prüfen lassen, § 309 Nr. 7 BGB beachten.]
§ 9 Änderungen dieser Bedingungen
Änderungen dieser Bedingungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums per E-Mail an und stellt die geänderte Fassung dabei zur Verfügung. Sie gelten für den Kunden erst ab dem nächsten Abrechnungszeitraum und nur dann, wenn er den Vertrag über diesen Zeitpunkt hinaus fortsetzt. Wer damit nicht einverstanden ist, kündigt vor Ablauf des laufenden Zeitraums; bis dahin gilt für ihn die bisherige Fassung unverändert weiter.
Bewusst ohne Zustimmungsfiktion: Eine Klausel, nach der Schweigen als Zustimmung gilt, benachteiligt den Kunden unangemessen und ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 27.04.2021, XI ZR 26/20) unwirksam. Sie durch die Bindung an die nächste Verlängerung zu ersetzen, kostet nichts und hält.
§ 10 Streitbeilegung
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht; bei Verbrauchern bleiben die zwingenden Schutzvorschriften ihres Aufenthaltsstaates unberührt. Gerichtsstand gegenüber Kaufleuten ist Saarbrücken. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag wirksam.